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08.10.2011 / Ostschweizer Herbstausfahrt, Schneeabenteuer an der Sattelegg |
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Auch dieses Jahr sorgte Ruedi Schmid mit seiner Ostschweizer Herbstausfahrt wieder für den traditionellen Saisonabschluss. Geplant war eine Fahrt über den Klausenpass. Am Donnerstag gab es aber einen heftigen Wetterumschwung, so dass der Klausenpass wegen Schnee gesperrt wurde. Kurzerhand wurde eine Alternativroute geplant. Damit man doch zum Mittagessen in das reservierte Restaurant in Unterschächen gehen konnte. Die Ausweichroute führte über die Sattelegg, Einsiedeln, Sattel und die Axenstrasse. Am frühen Morgen ist extra noch einer zum Sattelegg rauf gefahren, um die Lage zu kontrollieren: Schneefrei, also kein Problem für die etwa 55 Oldtimer Lastwagen und Busse die sich trotz des schlechten Wetters in Schänis versammelt hatten. Darunter war auch wieder Bastiaan Hardenberg, der mit seinem Saurer 5D extra aus Stadskanaal, im Norden der Niederlanden, angereist war! Gegen zehn Uhr fuhren wir dann im strömenden Regen los. Beim Aufstieg zur Sattelegg verwandelte sich der Regen dann doch langsam in Schnee und ein paar Kurven weiter blieb er sogar liegen. Da waren wir mit unserem unbeladenen Sattelschlepper massiv im Nachteil und als wir dann mal anhalten mussten war es vorbei. Die Räder drehten im Schneematsch nur noch durch, aber auch vor uns hatten einige ihre Probleme. Zum Glück hatten die Militärfahrzeugen Schneeketten dabei, so dass die ohne Probleme weiter kommen konnten. Von der anderen Seite war auch der Winterdienst schon dran die Strasse schwarz zu räumen. Wir brauchten etwas Allradkraft und kamen an der Schleppstange mit Hilfe von Christian Zweidler und seinem 5DM auch oben an. Es zeigte sich, dass in der Oldtimerszene noch richtig Kameradschaft herrscht. Wo nötig hat jeder Hilfe geleistet oder bekommen! Weiter ging es dann ohne Probleme nach Unterschächen zum Mittagessen, wo es auch wieder kräftig schneite. Hier wurde die Strasse aber ordentlich geräumt und es gab keine Probleme. Der Zeitplan war aber ziemlich durcheinander gekommen und so wurde der Zvierihalt von den meisten nicht mehr angesteuert.Trotz des unplanmässigen Ablaufs danken wir Ruedi und seinem Team ganz herzlich für dieses Abenteuer. Für nächstes Jahr hoffen wir, dass auch Petrus wieder auf unserer Seite stehen wird. > Fotos |
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10./11. 9. 2011 / 10ième Bac à Sable, Sélestat (F) |
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Das zweite Septemberwochenende steht normalerweise immer im Zeichen des Tessiner Saurertreffens. Wir entschieden uns jedoch dieses Mal ins Elsass zu fahren. Da organisieren Francis Leonhart und der Oldtimer-Verein ACAARE, dieses Jahr zum zehnten Mal, das Bac à Sable in seiner Grube in Sélestat. Es ist ein geschlossener Anlass zu dem man nur mit einer Einladung Zugang hat. Da wir für dieses Jahr eine Einladung bekommen hatten, wollten wir uns das mal ansehen. Wir hatten am Freitag schon frei und nahmen es gemütlich. Ein Stück an der Deutschen Weinstrasse entlang bis Neuenburg am Rhein und dann an der Französischen Seite am Rhein-Kanal entlang. Als wir gegen 17 Uhr eintrafen, waren die ersten Teilnehmer aus Frankreich und Deutschland schon da und bis spät in den Abend kamen immer mehr dazu. Verschiedenste Fahrzeuge aus Französischer Produktion waren vor Ort, aber auch die meisten Europäische und einige Amerikanische Marken waren vertreten. Damit keiner hungrig schlafen gehen musste, war für etwas ¨kleines¨ zu essen gesorgt und im kleinen Festzelt ging es noch lange lustig zu und her. Am Samstagmorgen gegen 9 Uhr wurden die Fahrzeuge für die Ausfahrt aufgestellt und dann ging es los: Zuerst durch die Rheinebene, durch schöne Elsässische Dörfer bis in die Vogesen wo wir bei der Firma Josy Reisen in Russ zu Gast waren. Hier war eine Unimog Sammlung ausgestellt und es gab sogar ein Saurer Bus aus Französischer Produktion. Mit einem Bus ging es noch zu einem Traktorensammler in der Nähe. In der Zwischenzeit wurde ein kaltes Büffet aufgestellt, das auch in einem Fünfsterne Hotel keine schlechte Figur gemacht hätte. Für jeden Fahrer gab es dann noch als Erinnerung ein Latil Lastwagenmodell! Die Rückfahrt nach Sélestat führte über den Champ du Feu. Schon bei der Abfahrt verloren Teile der Gruppe irgendwie den Anschluss und nach dem Prinzip „Zehn kleine Negerlein“ standen wir auf einmal mit Sven Thiemig und seinem Beifahrer Robert Stebner alleine da: Die beiden Grünen, lost in France. Zurück in der Grube durften die ¨Allrädler¨ sich noch in den Sandhaufen austoben und am Abend gab es Flammkuchen. Die Fahrt und die Sonne hatten alle müde gemacht, denn es wurde schon früh ruhig. Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen stand noch eine kleine Ausfahrt auf dem Programm. Wieder durch einige hübsche Dörfer ging es zur Kasematte (Festung der Maginot-Linie aus dem Zweiten Weltkrieg) in Marckolsheim. Nach einer Besichtigung ging es noch einmal zurück nach Sélestat, denn da war mittlerweile das Mittagessen fast fertig: Wildschwein vom Spiess und ein endloses Salatbüffet. Gegen 14.30 Uhr haben wir uns verabschiedet und sind wieder Richtung Schweiz gefahren. Es war für uns das erste Mal, dass wir an einem Treffen in Frankreich teilgenommen haben , aber sicher nicht das letzte Mal. Für die ausgezeichnete Organisation, Gastfreundschaft und kulinarische Meisterleistungen möchten wir uns ganz herzlich bei Francis Leonhart und sein Team bedanken: Merci bien!! > Fotos > zuendung.ch |
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